Geld verdienen mit Ihrem Geschäft im Internet

Die gesunde Geisteshaltung

Im Internet kursiert die „Gratosis“ – die Krankheit, bei der alles kostenlos sein muss. Und wie viele andere Krankheiten nutzen manche Unternehmen die Gratosis zum Geld Verdienen mit allem Möglichen.

Und wie bei manch verbreiteter „Volkskrankheit“ wird das Geschäft am Laufen gehalten, indem man die Ausrottung des Übels meidet, schlimmsten Falles sogar verhindert.

Nehmen wir „Hypertonus“ (Bluthochdruck) als Beispiel einer solchen Volkskrankheit: Kein marktübliches Medikament heilt den Bluthochdruck, aber jedes kostet den Patienten ein Abonnement auf Lebenszeit und bringt dem Hersteller und dem einschlägigen Handel einen Dauerkunden.

Mit der Gratosis ist es nicht anders. Hier wie da sind die „Kunden“ bzw. Konsumenten die Geschröpften.

An Gratosis leidende Menschen sind keine Unternehmer, sie denken auch nicht (im Gegensatz zu den Nutznießern von Volkskrankheiten) wie Kaufleute. Sie sind einfach „Konsumenten des Billigsten“.

Wer selbst ein florierendes Unternehmen aufbauen will, sollte sich tunlichst vor dieser Krankheit hüten! Und auch vor übler Geschäftemacherei.

Wir setzen also voraus, dass Sie ein ethisches Geschäft betreiben (oder betreiben wollen), das Ihnen eine Einkommen bringt, welches ihren Lebenstil finanziert. Sie planen oder betreiben also ein „richtiges Geschäft“, Sie wollen ja Geld verdienen mit dem Verkauf von Waren, Leistungen oder Vorteilen.

Um dieses Vorhaben zu verwirklichen, braucht es die Geisteshaltung eines Kaufmannes – denn ohne kaufmännisch zu denken kommt man im Geschäft zu nichts.

Der Kaufmann kennt ein paar unerschütterliche „Gesetze“. Das erste und wichtigste von diesen Gesetzen lautet: „Einnahmen höher als Ausgaben.“

Es ist so grundlegend, dass Sie niemals ein Geschäft unterhalten könnten, solange Sie dieses Gesetz missachten, egal wie Sie’s sonst drehen und wenden würden. Aus dem Wortlaut dieses Gesetzes geht eigentlich schon klar hervor:

Der Kaufmann denkt zuerst an Einnahmen, an mehr Einnahmen und an höhere Einnahmen, bevor er sich mit den Kosten auseinander setzt. Der kaufmännisch gebildete Verstand weiß, dass an Kosten niemals so viel eingespart werden kann, wie an mehr und größeren Einnahmen zu erzielen ist.

Systemisch denken

Der Kaufmann betrachtet seinen Betrieb als ein System, das wie jedes anderes System auf der Welt nach dem Prinzip E-V-A funktioniert: Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe.

Die „Eingabe“ in das System erfolgt in Form von Zeit, Energie und Geld des Unternehmers.

Die „Verarbeitung“ durch das System geschieht in einer Weise, dass potentielle Kunden gefunden und zur Einsicht gebracht werden, dass ihr Bedarf genau hier optimal gedeckt wird, und dafür bereitwillig Geld ausgeben.

Die „Ausgabe“ des System erfolgt in Form von Geld – als Unternehmerlohn oder als Reinerlös.

Ein kaufmännischer Betrieb ist also im Grunde eine Maschine, die den Einsatz an Zeit, Energie und Geld verarbeitet, umwandelt, und mehr Geld hervorbringt, als die eingesetzte Zeit plus die eingesetzte Energie plus das aufgewendete Geld in Summe ausmacht. Dann ist das Gesetz „Einnahmen höher als Ausgaben“ erfüllt.

Wenn diese Maschine sehr viel mehr Geld heraus bringt als Sie insgesamt an Wert hinein stecken mussten, dann haben Sie eine recht effiziente Maschine. Wenn sie weniger Geld heraus bringt, dann ist sie in-effizient und Sie erleiden Verluste.

Man kann also feststellen: Geschäftlicher Erfolg ist das Ergebnis intelligenten Einsatzes Ihrer Zeit, Ihrer Energie und Ihres Geldes. „Intelligent“ deshalb, weil Sie eine effiziente Maschine gestalten (lassen) und bedienen (lassen) müssen.

(Im Web gibt Tausende von Geschäften, die an Gratosis leiden und / oder den Einsatz an Zeit, Energie und Geld vernichten – das ist kein intelligenter Einsatz von Kräften!)

Kaufmännisch denken

Gehen wir davon aus, dass Sie irgendwelche Leistungen verkaufen wollen. Um die Bedingungen möglichst unmissverständlich herauszustellen, nehmen wir an, dass es ihre eigenen Leistungen seien. Dabei sind Sie sich über Folgendes völlig klar:

Sie brauchen Abnehmer für Ihre Leistungen, also Kunden für Ihr Geschäft. Und Sie wissen natürlich auch, dass sie jede Stunde Ihrer Arbeitszeit, die Sie mit Kundensuche für Ihre Leistungen verbringen, nicht dafür nützen können, Ihre eigene Leistung zu erbringen.

Dies bedeutet in der Praxis doch nichts anders, als dass Sie Ihre Arbeitszeit doppelt so teuer verkaufen müssen: Sie können ja nur die halbe Arbeitszeit (oder noch weniger) tatsächlich für Ihre Leistungserbringung verkaufen, die andere Hälfte verbrauchen Sie mit der Kundensuche.

Hier sollte jetzt nicht eine Diskussion über den Wert der Arbeitsstunde los getreten werden … wir wollen nur ein paar nicht außer Kraft zu setzende Grundlagen herausarbeiten. Wenn Sie Ihre Arbeitszeit verkaufen – egal, ob Sie für Stundenlohn arbeiten oder für „erledigte Projekte“ – Ihre Arbeitszeit ist begrenzt, und wenn Sie das Maß Ihres Einkommens ist, dann ist auch dieses begrenzt. Es sei denn …

Ja, es sei denn, Sie können einen „Hebel ansetzen“ (das „Hebelgesetz“ kennen Sie doch, oder?) und so Ihre „Kraft“ verstärken.

Ein Punkt, wo Sie den Hebel ansetzen können, ist die Kundenakquistition: Finden Sie jemanden, der sich darauf spezialisiert und dem Sie dafür weniger bezahlen müssen, als Ihre eigene Zeit Wert ist, dann haben Sie einen Gewinn realsiert. Oder: Automatisieren Sie die Kundenakquisition weitestgehend, um Zeit zu gewinnen.

Ihre „Maschine“ wird effizienter: Sie werden mehr Geld verdienen mit Ihrer Leistung, weil Sie weniger „mindere Arbeit“ leisten müssen.

Ein anderer Punkt, wo Sie den Hebel ansetzen könnten, wäre: Steigern Sie den Auftragswert durch Mehrverkäufe, die Sie keinen zusätzliche Aufwand kosten.

Wären Sie zum Beispiel Buchhalter, dann könnten Sie die Jahresrechnungen als gebundenes Buch zusätzlich verkaufen – ohne Aufwand bei geringen Kosten ein erheblicher Mehrwert für den Kunden. Und wenn Sie schon dabei sind, dann gibt’s ja auch noch eine in Leder gebundene Luxusausgabe für’s private Archiv Ihres Kunden. Ihre Maschine wird effizienter.

Damit werden Sie mehr Geld verdienen mit Zusatzleistungen oder -produkten, weil Sie höhere Einnahmen je Geschäftsfall erzielen.

Sehen Sie jetzt, worauf das Ganze hinausläuft? Als Kaufmann wissen Sie, dass es teuer ist, einen Kunden überhaupt erst zu bekommen. Was liegt da näher, als das Geschäft mit jedem Kunden auszuweiten? Also … die Summe an eingenommenen € je Kunde zu vergrößern? Ihre Maschine wird effizienter.

Nicht genug damit! Wie könnten Sie noch mehr Umsatz pro Kunde machen?

Ja, genau: indem Sie Ihrem Kunden nützliche Dienste eines anderen Unternehmens empfehlen. Dienste, die Ihrem Kunden Nutzen bringen, und wo der Kunde gerne auf Ihre Empfehlung, Ihren Rat hört, weil er Sie doch als verlässlichen Lieferanten schätzt!

Natürlich haben Sie zuvor mit diesem anderen Unternehmen eine Ko-Operationsvereinbarung abgeschlossen: Es zahlt Ihnen einen Prozentsatz des vermittelten Auftragswerts als Provision! Ihre Maschine wird effizienter.

Jetzt werden Sie zusätzlich Geld verdienen mit Empfehlungen, die Sie weder Zeit, noch Energie oder Geld kosten.

Am Betrieb – und an sich selbst – arbeiten

Als kaufmännisch denkender Unternehmer werden Sie sich die Maxime der erfolgreichen Kaufleute zu Eigen machen:

„Arbeite AM Betrieb, nicht IM Betrieb!“ – Sie werden also daran arbeiten, Ihre Maschine effizienter zu gestalten. Und …

„Arbeite, um das Leben deiner Träume zu führen!“

Wenn ich meine Erfahrung mit Hunderten von „Webunternehmern“ betrachte, dann wird mir für die Mehrzahl dieser Leute klar: Sie haben einfach noch nicht zur Geisteshaltung des Kaufmanns gefunden, weil es ihnen niemand aufgezeigt hat.

Diese neuen Webunternehmer kommen aus allen möglichen sozialen Schichten und Umfeldern. Vielleicht hat einer noch nie im Leben selbständig gearbeitet und immer nur gehört, dass die „Kapitalisten“ ihn ausbeuten? Wie soll dieser Mensch nur lernen, jetzt eine effiziente Maschine hinzustellen, die ihm laufend Geld abwirft?

Es wäre sicher falsch, so einen Menschen als „dumm“ oder „unfähig“ anzusehen! Er hat es einfach noch nicht gelernt.

Allerdings trennen sich hier wieder die Wege. Es gibt solche und solche:

Manche Menschen sind willig, etwas Neues zu lernen, und andere meinen, sie könnten schon alles. Und bei diesen schaut seltsamer Weise die Welt immer anders aus als bei den anderen: Sie wissen immer mit Sicherheit, dass „die Schuld“ bei den anderen liegt.

Dummer Weise denken solche Menschen nicht bloß nicht kaufmännisch, sondern immer in Kategorien von „Schuld“ und „Strafe“.

Kaufmännisches Denken aber muss intelligent sein – um eine effiziente Maschine zu haben – und ist deshalb auch immer kreativ.

Mögen Intelligenz und Effizienz mit Ihnen sein! 😉

copyright 2009 by Helmut W. Karl

4 Äußerungen zu „Geld verdienen mit Ihrem Geschäft im Internet“

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