So schaffen Sie’s: Mit Homepage Geld verdienen

Wollen wir Dinge mal ganz nüchtern betrachten:

  • Wer Geld für seine Leistungen haben will, braucht Kunden, die diese Leistung haben wollen.
  • Wer eine Leistung braucht, muss wissen, wo er sie bekommt.
  • Wer eine Leistung verkaufen will, muss bekannt machen, dass seine Leistung zu kaufen und wo sie zu haben ist.

Setzen Sie anstelle von „Leistung“ nach Belieben „Produkt“, „Ware“, „Dienst“ oder sonst etwas ein, was am ehesten dem entspricht, was Sie im Web anbieten wollen und womit Sie in Ihrer Homepage Geld verdienen wollen. Jede der oben stehenden Aussagen trifft darauf zu.

Dann stellt sich für Sie die Frage, wie Sie denn dafür sorgen werden, dass ihre potentiellen Kunden wirklich wissen, dass genau Sie und Ihr online-Geschäft ihren Bedarf decken. Wie machen Sie öffentlich bekannt, welche Leistung Sie anbieten?

Im Grunde tun Sie nicht wesentlich anderes, als jeder Marketender auf jedem Wochenmarkt: Sie zeigen Ihre Leistung in möglichst gutem Licht an einem Ort, wo sich potentielle Käufer in rauhen Mengen einfinden. Solch einen Ort nennt man „Markt“ – nicht wahr?

Um dies aber tun zu können, müssen Sie Ihren Markt kennen. Sie müssen also wissen, wo genau sich Ihre künftigen Kunden einfinden, um ihren Bedarf zu decken. Sind Sie vielleicht auf die leere Begriffs-Hülsen hereingefallen, das Web sei der „größte Markt“, der „globale Markt“, der „gewinnträchtigste Markt“?

Das mag durchaus „logisch“ erscheinen, solange man nicht genau hin schaut. Untersucht man nämlich das Web etwas genauer, dann wird recht schnell klar, dass das Web eben nicht ein „Markt“ ist, sondern ein „Hyper-Markt“ – ein Markt der Märkte und ganz besonders ein Markt der Marktnischen.

Nur aus dem Blickwinkel der Marktnische erweist sich das Web tatsächlich als „großer globaler gewinnträchtiger Markt“ – verlässt man die Nische, dann zeigt sich das Web als die „große globale Rundablage“ – eine etwas beschönigende Bezeichnung für Mülleimer.

Also übersehen Sie bitte nicht: Nur Sandler suchen in Mülleimern, um ihren Bedarf zu decken. Ihre Leistung – was auch immer das sein mag – sollte Ihnen viel zu schade sein, um sie im globalen Mülleimer bereit zu stellen! Und Ihre Kunden sollten zahlungskräftig genug sein, um Ihre Leistungen auf Dauer zu konsumieren.

Wie aber finden Sie Ihre Marktnische und Ihre Kunden? Hier ist der Grobplan dafür.

(Schritt 1): Kundenkreis definieren

Identifizieren Sie Ihren „Kundenkreis“ (das können auch mehrere „Kreise“ sein) … welches Interesse haben die? Haben sie bestimmte Sorgen, Probleme oder „Verlangen“ (was suchen sie, was brauchen sie)?

Notieren Sie dies für jede Waren- oder Leistungsgruppe, die Sie haben!

Machen Sie sich das Prinzip anhand eines Beispiels klar:

Kunden für eBücher haben z.B. bestimmt anders geartete, anders gelagerte Interessen und Erwartungen, als z.B. Kunden für gebrauchte (vergriffene) Bücher. Damit stellen Sie – wenn diese beiden Gruppen alles wäre, was Sie bedienen – zwei „Listen“ (Tabellen) von Interessen, Erwartungen, Hoffnungen, Wünschen, Problemen bzw. des Bedarfs auf.

Dieser Schritt dient vor allem der Klassifizierung – nichts weiter, zu diesem Zeitpunkt. Aber Sie sollten bereits jetzt wissen: Wenn Sie Ihre Markt-Seite für die eine Kundengruppe der anderen vorsetzen, bedienen Sie die Rundablage und haben bereits verloren.

(Schritt 2) Aufgabe definieren

Machen Sie sich das Folgende klar – das kann bedeuten, dass Sie einige Zeit darüber nachdenken, „reflektieren“ müssen:

„Verkauf“ findet in Ihrem „Geschäft“ statt, das ist Ihr Shop (oder was auch immer Sie als Verkaufs-„Vehikel“ benutzen!). Und der Verkauf kann erst stattfinden, wenn der Kaufinteressent Ihren Laden betreten hat!

Es geht also zuerst darum, dass Sie potentielle Kunden in Ihren Laden bringen. Nehmen Sie hier wieder den Vergleich mit dem Wochenmarkt (oder jedem beliebigen Laden in der realen Welt): Diese Plätze werden hauptsächlich von Leuten mit Bedarf frequentiert!

Wie schaffen Sie in der virtuellen Welt des Web solch einen virtuellen Marktplatz?

Sie schaffen ihn mit einer Website, die aus einem gewaltigen Besucherstrom potentielle Kunden heraus filtert, indem Sie diesen potentiellen Kunden durch geeignete Maßnahmen vor Augen führen, dass SIE ihren Bedarf optimal decken können. Erst ab diesem Punkt ist der potentielle Kunde bereit, Ihren Laden zu betreten, erst jetzt befindet sich Ihr Geschäft „im Markt“.

Grundprinzip: Wie beim Wochenmarkt lassen Sie Ihre potentielle Kunden bloß wissen,
WO ihr Bedarf gedeckt werden kann, ohne sie schon mit einem Kaufangebot zu bedrängen.
Wenn diese Information "angekommen" ist, dann wird dieser potentielle Kunden bei
konkreten Bedarf den Marktplatz aufsuchen.
Wenn Sie aber einer Person ein Angebot unterbreiten, nach dem diese gar nicht
gefragt hat oder für die sie zum Zeitpunkt des Kontakts kein akutes Interesse hat,
schüren Sie Ablehnung. Auch in diesem Fall ist eine Information "angekommen" -
aber genau das Gegenteil dessen, was Sie wollten!
Hier sehen Sie den Grund, weshalb "Partnersites" in der Regel schlecht verkaufen
... sie geben alle Informationen, um die noch kein Mensch gefragt hat und die nur
dann nützlich werden, wenn konkretes Interesse an der Sache vorhanden ist -
und somit verletzen sie das oben dargelegte Grundprinzip.
Würden Sie aber jemanden, von dem Sie wissen, dass Interesse und Bedarf da ist,
zu solch einer "Partnersite" schicken, bekäme der Verkauf eine konkrete Chance.

Also müssen Sie im ersten Schritt heraus filtern, welche Leute als potentielle Kunden in Frage kommen, und dafür Sorge tragen, dass von diesen eine Frage (an Sie, an das Unternehmen) kommt … und diese Frage können Sie dann mit der Website beantworten.

Jetzt erst hat Ihre Website einen Besucher, der an der Sache – an Ihrer Leistung – interessiert ist!

All diese Leute sammeln Sie in einer „Liste“ (und bilden damit virtuell einen  Marktplatz nach). Dank moderner Elektronik kann dies alles zur Gänze „automatisiert“ ablaufen. Sie wissen, dass in dieser Liste nur potentielle Kunden sind – also Leute, die sich als jemand zu erkennen gegeben haben, der den von Ihnen angesprochenen Bedarf hat.

(Schritt 3) Aussage konzipieren

Wenn Sie sich über dieses Konzept klar geworden sind (ich korrespondiere gerne mit Ihnen weiter darüber!), konzipieren Sie den Text Ihrer Markt-Seite; er braucht nicht lang zu sein … er darf aber auch lang sein. Lassen Sie bei der Erstellung nie die eigentliche Aufgabe dieser Seite außer Acht:

Sie soll potentielle Kunden ansprechen und diese wissen lassen, dass Sie (über Ihr Geschäft) …

  • das Problem, die Sorgen, den Bedarf der potentiellen Kunden kennen;
  • diesen Bedarf optimal decken können,
  • nur potentielle Kunden sachgerecht und erstklassig bedienen, aber
  • alle anderen völlig unbelästigt ihrer Wege gehen lassen.

Alle Elemente Ihrer Markt-Seite müssen diesem Zweck dienen: Die Überschrift, der Titel, die einzelnen Abschnitte, ihre Zwischenüberschriften und ihre Aussagn bzw. Botschaften. Die wichtigste Funktion dieser Seite bleibt aber, die potentiellen Kunden in einer Liste zu sammeln!

Dies geschieht am besten, indem Sie „weitere Informationen“ unverbindlich und kostenlos anbieten, wofür der Interessent Name und Zustelladresse zu nennen hat – wie könnte er sonst die gewünschte Information erhalten?

(Schritt 4)  Seite gezielt gestalten

Jetzt kommt eine etwas aufwändigere Phase – nämlich den Text (und die ganze Seite) für bestimmte (der Marktnische entsprechende) Suchbegriffe zu optimieren und die Seite optisch (grafisch) zu gestalten.

Wenn das gemacht ist, wird sie online gestellt, in Suchmaschinen und Kataloge eingetragen, und dafür gesorgt, dass andere Websites im World Wide Web einen Hinweis auf diese Seite bringen. Das ist die Arbeit, diese Seite überall im Web zu bewerben.

Doch bevor das wirklich losgeht, müssen Sie die im Text versprochenen Informationen zusammen stellen, die Mails (Nachrichten) und Nachfassmails erstellen.

(Schritt 5) Seite bewerben und optimieren

Damit geht die Markt-Seite in den „normalen Betrieb“ über … Sie beobachten den Verkehr, analysieren ihn, verbessern oder ergänzen ihre „Maschine“ und /oder erstellen eine zweite (dritte, vierte) Seite für andere Produktgruppen, natürlich wieder für bestimmte Suchbegriffe optimiert.

Die ganze „Arbeit“ an so einem Projekt nimmt – abgesehen von der Zeit, die Sie brauchen, um sich über das Konzept klar zu werden und die „richtigen Begriffe“ (den Bedarf, das Problem, den Wunsch etc. der Kundengruppe) zu finden, etwa 10 bis 15 Stunden in Anspruch – verteilt über einen Zeitraum von etwa 3 bis 8 Monaten.

(Man könnte das alles in einer Woche oder kürzer im Web laufen haben … aber es ist ein „Umdenken“ und „Umlernen“ dabei, dessen Zeitbedarf nicht abgeschätzt werden kann!)

Und … die Zeit, die Sie brauchen, um einen Text zu konzipieren und die Mails (Nachrichten/-folgen) zu erstellen, ist auch nur schwer abschätzbar. Ich brauche z.B. für meine vier bis fünf-teiligen Serien im Durchschnitt 6 bis acht Stunden.)

(6) Ergebnisse ernten

Mit diesem Konzept können Sie je Seite mit täglich 30 bis 80 Besuchern rechnen, daraus könnten alle zwei bis drei Tage ein neuer Kunde entstehen – also Ihr Markt wäre damit etabliert. Natürlich spielen hier auch noch andere Faktoren eine wichtige Rolle, sehen Sie sich aber einfach am Anfang Ihrer Karriere – und der Anfang ist damit gesetzt!

Vergessen Sie aber nie, dass Ihr Markt laufend bedient werden muss … das ist nicht anders, als in der realen Welt: Ein Marketender, der seinen Marktstand nicht beliefert und seine Waren einladend präsentiert – und zwar immer wieder! – der macht einfach kein Geschäft.

Sie brauchen eine Zeitlang, bis Ihre Liste einige Hundert Einträge hat, und dann, bis einige Tausend daraus geworden sind … aber schon ab 3000 Einträgen wird Ihr Geschäft – wenn es überhaupt rentabel ist – gut laufen und Sie werden mit Homepage Geld verdienen.

Ihren „Mart beliefern“ heißt im Web und für Ihr online Geschäft: Die Listen laufend mit einschlägigen Angeboten beschicken! Das ist nichts, was den Inhalt oder den Betrieb Ihrer Markt-Seite beträfe, aber dennoch etwas. was Sie ständig besorgen müssen!

Haben Sie diese Maschine erst einmal aufgebaut, dann sind Sie nur mehr damit befasst, die Prozesse zu optimieren und diese Maschine „besser zu warten“ … damit ist gemeint, dass jede Aktivität zur Wartung nicht nur den Betrieb aufrecht erhalten soll, sondern ihn verbessert.

Dann arbeiten Sie nicht „in Ihrem Geschäft“ sondern „an Ihrem Geschäft“, um den Ertrag zu steigern.

Also … ich wünsch‘ Ihnen von Herzen, dass Sie online gutes Geld verdienen! 😉

„Mit Homepage Geld verdienen“ copyright 2009 by Helmut W. Karl

9 Äußerungen zu „So schaffen Sie’s: Mit Homepage Geld verdienen“

  • Einen top Post hast du hier geschrieben. Dieser Artikel hat mich irgendwie animiert auch wieder mehr zu bloggen, werde mich jetzt gleich mal hinsetzen und einen neuen Posts schreiben.

  • Sehr interessanter Artikel welchen du da geschrieben hast. Nun hab ich das gefunden was ich gesucht hatte. Ich wuerde auch gerne den Feed von deinem Webblog abonieren aber leider finde ich diesen nicht. Wo muss ich denn danach suchen?

  • Nun verweist mich Google bereits das zweite mal auf deine Seite, deswegen sag ich jetzt auch mal Gr

  • Guter Weblog, aber dein Feed funktioniert wohl nicht in Safari.

  • HWK:

    Danke für die Nachricht!
    Das Problem wurde schon meinem Fruend gemeldet, der mit das Design gemacht hat! Er wird es hoffentlich bald behoben haben.
    HWK

  • Als Affiliate hab ich keinen Nerv auf Abmahnungen! Hab mir ’nen Bulletproof Server gegoennt!

  • Sers ! sehr spannenden Blog besitzt du . Ich selbst hab auch schon länger eine eigene Testseite programmiert, nähmlich eine Suchmaschiene. Augenblicklich noch sichtbar bei http://beta.jerome.de. Währe echt toll von dir wenn du mir antwortest ob du sie gut findest oder was noch kaputt daran ist. Ein Redesign kommt erst im Laufe der Woche hinzu. Ich warte – 345zhf4

  • guten Morgen super guten Blog, verdienst du Einnahmen damit ? Ich selbst habe für meinem Blog lange nach Verdienstmoeglichkeiten gesucht jedoch nichts gefunden. Jetzt bin ich zum Glück auf backlinkseller (siehe: http://ow.ly/1A9Kp ) getroffen, damit mache ich fast 56 Euro im Monat. Hast du vielleicht eine noch bessere Anbieterseite fuer mich ? Waehre echt schön. 354h5j

  • Sehr gute informative Seite, weiter so

Ihre Äußerung

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