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Braucht das Web Werbemüll?

Das Web wurde zum Begegnungssort von zwei besonderen Sorten der Spezies Mensch: Da sind Personen, die eine Chance und Möglichkeit im Web für ein neues wirtschaftliches Leben auf redlicher Grundlage sehen. Und da sind die anderen, die das große Geschäft in dieser Nische machen. (Und natürlich sind da die Dritten, die in keine der beiden genannten Gruppen fallen.)

Klar, ein „neuer Unternehmer“ sollte sorgfältig seine Hausaufgaben machen, bevor er den Schritt zum „Webunternehmer“ macht. Muss man es aber solchen Menschen anzulasten, dass sie (noch) nicht erkennen, wie sehr ihr Erfolg von ihnen selbst abhängt, und nicht von Geheimnissen, die professionell gestaltete Verführung verspricht? Ist es wirklich in Ordnung, dass man es einfach hinnimmt und sich sagt: „Selber schuld, warum ist er auch so dumm?“

Das soll kein Ruf nach neuen, von unseren Politikern sowieso meist unsinnig und dilettantisch gemachten Gesetzen sein! Das sind einfach Entwicklungsphasen, mit denen die Internet-Gemeinschaft fertig werden wird. Aber natürlich bleiben im Zuge dieser Entwicklung viele mit argen Blessuren auf der Strecke, und das muss nicht sein!

Mir scheint, dass die gegenwärtige Situation der Werbung im Web vor allem ein Indiz für die Ideenlosigkeit der Werbebranche im Ganzen ist. Im Grunde übernimmt sie die in der Sackgasse befindliche Situation der realen Welt (man denke bloß an die tägliche Produktion von Hundert Tausenden Tonnen bunten Werbemülls!) in das Web.

Un dann meint ein wenig sachkundiger und noch weniger kreativer Gesetzgeber den Bürger zu schützen, wenn Werbetreibenden mit existenzbedrohenden Risiken und Strafandrohung das Geschäftsleben schwierig gemacht wird.

Der Gründungsgedanke des Internet war ein ganz anderer – allem voran die Freiheit der Information und der freie Zugang zur Information. Das Internet könnte ein wesentlicher Meilenstein in der Entwicklung des Humanismus sein – doch es scheint, dass die große Idee den scheinbaren wirtschaftlichen (und politischen) Zwängen geopfert wird.

Ich finde nichts grundsätzlich Falsches an Werbung an sich, ich weiß, dass sie nötig ist. Aber ich finde auch, dass sie nicht unser Leben dominieren, lenken oder bestimmen darf, wie es heute schon geschieht.

Möglicher Weise hat die Koalition von Werbewirtschaft und Psychologie (ähnlich wie die von Politik und Psychologie, oder Pädagogik und Psychologie) die Werbung (Politik und Pädagogik) auf dem Weg bewusster Verführung von allen Skrupeln entkleidet und Tatsachen geschaffen, die niemand mehr in Frage stellt. Man nimmt diese „Tatsachen“ als unabänderlich hin – doch meines Erachtens zu Unrecht.

Nicht der „bessere Anbieter“ von Leistungen und Produkten sollte gewinnen, sondern der, der den Bedarf der Menschen besser deckt – und wer das ist, weiß der Konsument am besten, nicht der Psychologe, der den besser verführenden Werbetext verfasst.

Deshalb sollte der Konsument letztlich entscheiden, welches Angebot am besten seinem Bedarf entspricht und dieser Entscheidung auch Macht verleihen können.

Die Zeit für eine neue Marktvision für das Web ist gekommen! Die Möglichkeiten des Internet könnten dem Konsumenten neben einer Alternative zum Trommelfeuer all-gegenwärtiger Werbung die Macht bringen, störende, lästige, unehrliche und schwindelnde Werbung auf das Abstellgleis zu zwingen und einen Marktplatz zu schaffen, auf dem redliche Anbieter bevorzugt werden.

Mit der Website „Eine neue Marktvision“ unternahm ich den Versuch einer solche Vision, zu der ich alle „Menschen guten Willens“ einlade. Jeder helle Kopf, der Gefallen an der Grundidee findet, ist herzlich einladen, mit zu gestalten! Das Ganze soll der Menschheit an sich gehören und dem größten Nutzen aller Beteiligten dienen!

Helmut W. Karl (Copyright 2010, alle Rechte vorbehalten)

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